Schon in der Lehre Gesundheit und Sicherheit immer im Auge behalten!
Klar, als Azubi ist man jung und hat das beneidenswerte Gefühl, dass einem die Zukunft gehört und für einen selbst praktisch keine Grenzen gelten. Nach dem Motto „Man ist nur einmal jung“ zu leben, ist aber leider zu kurz gedacht.

Klar ist, dass man als Jugendlicher und Azubi in einer Lebensphase ist, in der man bereit ist, größere Risiken einzugehen und dazu neigt, wenig an Gefahren und mögliche Spätfolgen zu denken. Man fühlt sich unverwundbar. Es zählt der Thrill und Kick im Hier und Jetzt. Vorbilder sind dabei oft Altersgenossen, die in sozialen Netzwerken extremes Action-Verhalten an den Tag legen und keine noch so verrückte Gefahr auslassen. Um so wichtiger ist es, sich als Azubi auch schon in der Lehre für die Gefahren für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz zu sensibilisieren. In der Regel fehlt jungen Arbeitnehmern einfach auch nur die Lebenserfahrung, Gefahrenquellen und ihre möglichen Langzeit-Folgen richtig einzuschätzen.

Überall lauern Gefahren am Arbeitsplatz

Auch als Azubi ist man in der Lehre bereits vielen Gefahrenquellen ausgesetzt, die böse Folgen haben können. Dabei können ein paar wichtige Punkte besonders herausgestellt werden:

– Arbeit in der Höhe
Die Arbeit zum Beispiel auf dem Dach, auf Gerüsten, aber auch schon mit und auf „kleinen“ Leitern, bedarf immer (!) einer großen Sorgfalt. Man sollte beispielsweise niemals vergessen, eine Leiter vorher auf Defekte oder mangelnde Standfestigkeit zu untersuchen. Weiter Tipps für den sicheren Umgang mit Leitern , den ein Sturz aus schon geringer Höhe kann fatale Folgen haben!

– Arbeit mit Strom oder in der Nähe von Stromquellen
Strom oder andere Gefahrstoffe und Gifte am Arbeitsplatz können tödlich sein. Das genaue Einhalten aller Vorschriften ist hier sicher nicht „uncool“ – es bewahrt die eigene und die Gesundheit der Kollegen! Einen Stromschlag oder eine Vergiftung braucht keiner!

– Lärm am Arbeitsplatz
Nicht nur durch Discolärm kann man Hörschäden erleiden, die durch kein Hörgerät der Welt wieder zu beheben sind. Auch am Arbeitsplatz ist es daher angesagt, Gehörschutz zu tragen, wenn er vorgeschrieben ist.

– Verletzungsgefahr durch bewegende Maschinenteile
Eine kleine Unachtsamkeit – und schon kann der Arm oder ein Finger ab sein, wenn man im Produktionsprozess beispielsweise in eine bewegliche Maschine gerät. Clever ist deshalb, auch hier Eigensicherung nie zur Routine werden zu lassen.
Schutzvorschriften sind keine Bevormundung

Als Azubi sollte man unbedingt daran denken, dass man alle Schutzvorschriften am Arbeitsplatz aufmerksam beachtet. Keiner soll dadurch in der Ausbildung „bevormundet“ werden. Vielmehr machen diese Vorschriften wirklich Sinn und schützen einen vor Verletzungen und Körperschäden, die sonst oft nicht mehr rückgängig zu machen sind. Jeder Beruf und jede Ausbildung hat dabei natürlich seine besonderen Gefahrenquellen. Wenn man zum Beispiel auf der Autobahn auf einer Baustelle arbeitet, ist die reflektierende Sicherheitsweste immer absolute Pflicht. Wer will schon gern unter die Räder kommen?

Bei der Arbeit auf dem Gerüst müssen alle Karabinerhaken der Sicherung immer perfekt funktionieren. Wer als Lehrling immer seine und die Sicherheit seines Teams im Auge hat, ist also ganz vorn dabei. Es ist auch nicht uncool, den Sicherheitseinweisungen der Älteren und Chefs genau zu folgen. Die haben auf jeden Fall die Erfahrung und das Wissen, wie man in dem bestimmten Job ohne Unfälle durchs Leben kommt. Und darauf kommt es wirklich an. Das ist auch bei den coolen Extremsportlern nicht anders. Auch ein Basejumper kontrolliert doch vorher sehr penibel seinen Fallschirm.

BR: pixapay.com 

 

 

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