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skir , 26.07.2010 15:13:48
Seit rund 35 Jahren bildet starlim//sterner Lehrlinge aus. 2008 führte die fortschrittliche Ausbildungsphilosophie zur Prämierung zum „staatlich ausgezeichneten Ausbildungsbetrieb“.
Lehrlinge sind beim Spritzgussunternehmen bestens aufgehoben, denn neben der fachlichen Ausbildung hat das Unternehmen noch allerhand rundum zu bieten.
starlim//sterner wurde 2008 aufgrund seiner außergewöhnlicher Leistungen in der Lehrlingsausbildung mit dem österreichischen Bundeswappen ausgezeichnet. Das Marchtrenker Unternehmen fertigt technische Formteile aus Silicon. Rund um die Produktion von Strahlbildner für Brauseköpfe, Schnuller, Komponenten für Mobiltelefone oder PCs arbeiten 400 Mitarbeiter, davon 35 Lehrlinge.
Da die Spritzgusswerkzeuge selbst herstellt werden sind vor allem Berufe in der Metall- und Kunststoffverarbeitung gefragt. Derzeit bietet das Unternehmen sechs Lehrberufe an. Werkzeugbautechniker/in mit Kunststoffformgeber/in als Doppellehre, Produktionstechniker/in, Konstrukteur/in mit Schwerpunkt Werkzeugbautechnik und Bürokaufmann/frau. Neu hinzu gekommen ist der anspruchsvolle Mechatroniker-Lehrberuf. Als Produktionstechniker/in besteht für leistungsstarke Schüler auch die Möglichkeit die Matura in der KTLA (Kremstaler Technische Lehr Akademie) zu absolvieren. Schon während der Lehrzeit werden wöchentlich Theoriestunden abgehalten. Nach abgeschlossener Lehre wird die Ausbildung bis zum 5. Jahr in Form von Abendkursen fortgesetzt und an der HTL die Berufsreifeprüfung absolviert.
TRANSPARENZ VON BEGINN AN
Reinhard Koch, Lehrlingsausbilder, stellt fest: „Wir suchen nicht zwangsläufig die besten Schüler, denn man kann seine Auswahl nicht nur von Schulnoten abhängig machen. Genauigkeit, Einsatzbereitschaft und Fleiß sind aber Voraussetzung.“ Das Auswahlverfahren bei starlim//sterner verläuft sehr transparent. Nach eingehender Prüfung der Bewerbung wird der interessierte Jugendliche zu zwei Schnuppertagen eingeladen. Verlaufen die positiv gibt es Gespräche mit den Eltern. Die Familie wird in das Aufnahmeverfahren voll integriert und spielt im Familienbetrieb auch eine tragende Rolle. Bevor die Lehre beginnt, werden alle Eltern nochmals zu einem Elternabend eingeladen. „Wir möchten, dass alle Eltern ihre Kinder gut aufgehoben wissen, und sich darüber im Klaren sind was von ihnen erwartet wird.
ARBEIT DARF AUCH SPASS MACHEN
Vier hauptberufliche Ausbilder sorgen dafür, dass der Lehrling sein Handwerk von Grund auf erlernt. Großes Verantwortungsbewusstsein wird vorausgesetzt – werden doch in der Lehrwerkstätte auch schon Auftragsarbeiten für Kunden erledigt. Doch gilt der Grundsatz „Arbeit darf bei starlim//sterner auch Spaß machen“. Bei Firmenfesten, Wandertagen und Skiwochenenden sorgt man für den nötigen Ausgleich. Nicht zuletzt bringt das attraktive Prämiensystem zusätzliche Motivation. Ergibt die schulische und betriebliche Bewertung eine positive Resonanz, werden Handy- und Führerscheinkosten vom Unternehmen getragen – Leistung macht sich bei starlim//sterner eben bezahlt.
LERNEN FÜRS LEBEN
„Eine zwischenmenschliche und persönliche Bildung ist genauso wichtig wie die Berufsausbildung, weshalb bei uns auch soziale Kompetenzen geschult werden“, so Koch über die Säulen der starlim//sterner Lehrlingsausbildung. Rhetorik, Zeitmanagement und Konfliktlösung – Seminare die die Lehrlinge im Rahmen ihrer Ausbildung besuchen. Zu Lehrbeginn werden alle erstmal auf ein 2-tägiges Kennenlern-Seminar geschickt, wo sie sich gegenseitig „beschnuppern“ können.
SICHER GESUND
Sicherheit und Gesundheit – das Fahrsicherheitstraining mit dem eigenen Moped am Firmenparkplatz soll den Jugendlichen zu zusätzlicher Sicherheit im Straßenverkehr verhelfen. Auch wird von Beginn an darauf geachtet, dass sie Arbeitstechniken erst gar nicht falsch einstudieren – Lehrgänge zum „Richtigen Heben“ werden alle zwei Jahre durchgeführt. Im hauseigenen Fitnessstudio können sie sich außerdem nach der Arbeit noch mal so richtig auspowern. „Langeweile? So etwas kennen wir nicht!“
Link zum Thema: Sprungbrett in erfolgreiche Zukunft