Du hast eine gute Abschlussnote erzielt, dich sozial engagiert, praktische Erfahrungen gesammelt und bist im Ausland gewesen? Dann stehst du jetzt vor der schwierigen Aufgabe, das deinem zukünftigen Arbeitgeber auch so zu vermitteln, dass er dich einstellt. Und auch wenn deine Qualifikationen auf den ersten Blick vielleicht nicht so überzeugend scheinen, kannst du mit einer professionellen Bewerbung gute Überzeugungsarbeit leisten. Denn auf dem Papier zählt nicht nur der Inhalt, sondern auch die äußere Erscheinung. Davon lesen Personaler und potentielle Arbeitgeber einiges über deine Persönlichkeit ab.

Inhaltlich überzeugen

Sowohl dein Anschreiben als auch deinen Lebenslauf solltest du inhaltlich auf die ausgeschriebene Stelle hin verfassen und bei weiteren Bewerbungen abändern. Zähle im Anschreiben nicht alle Praktika auf, die du jemals gemacht hast, wenn Sie nicht zu deinem zukünftigen Beruf passen. Nimm nur die wichtigsten heraus und beschreibe diese genauer. Dein Lebenslauf hingegen muss natürlich vollständig sein. Aber auch hier kannst du noch Unterpunkte einfügen, die zum Beispiel einzelne Punkte deiner Ausbildung genauer beschreiben, wenn sie für deinen Arbeitgeber interessant sind.

Vollständig heißt aber nicht, dass du dein komplettes Leben dokumentierst. Angaben zu deiner Grundschulzeit, über deine Eltern und Geschwister musst du heutzutage nicht mehr machen. Auch auf Hobbies solltest du verzichten, wenn sie nicht etwas mit der Stelle zu tun haben oder dich von anderen Mitbewerbern abheben. Oft kommt es aber auch nur auf die richtige Formulierung an. Versuche gerade im Anschreiben deine Aussagen mit Beispielen zu unterfüttern. Neben Abschlussnote, Ausbildung etc. sind heute auch Softskills sehr gefragt. Wenn du zum Beispiel Fußball spielst, verwende das doch als Beleg dafür, dass du gut im Team agieren kannst. Oder erkläre deine Kreativität damit, dass du in deiner Freizeit aufwendige Torten gestaltest.

Der erste Eindruck zählt

Achte darauf, dass deine Bewerbung übersichtlich ist, damit sie nicht gleich aus der Hand gelegt wird. Folgende Formatierungen helfen dir bei der Strukturierung:

  • Absätze
  • Aufzählungszeichen
  • Tabellen
  • kursive und fette Markierungen
  • unterschiedliche Schriftgrößen

Neben Lebenslauf und Anschreiben musst du auch deine Zeugnisse und andere Nachweise anhängen. Das letzte Schul-, Ausbildungs- oder Universitätszeugnis muss in jedem Fall angehängt werden. Darüber hinaus solltest du alle Praktikums- und Arbeitszeugnisse sowie Nachweise über Sprach- oder PC-Kurse beilegen, die du auch im Lebenslauf und dem Anschreiben erwähnst. Achte darauf, dass dein Anhang in der E-Mail dann nicht zu groß wird. Sonst kann ihn der Adressat nicht öffnen.

Manchmal ist dann die Sendung per Post sinnvoller. Einige Arbeitgeber schließen E-Mail-Bewerbungen von vornherein aus. Du musst deine Bewerbung ja nicht im Copy-Shop drucken lassen. Das wird nach einigen Exemplaren ziemlich teuer. Wenn du mit einem guten Drucker ausgestattet bist, kannst du das ganz einfach von zu Hause aus erledigen. Das passende Zubehör erhältst du beispielsweise hier. Außerdem solltest du auf hochwertiges Papier Wert legen und alle Unterlagen in einer Bewerbungsmappe sammeln. Das Druckbild sollte sauber und nicht verwischt sein. Dein Foto muss hochauflösend auf dem Deckblatt zu erkennen sein und keinen Farbstich besitzen. Prüfe dazu auch die Einstellungen deines Computers. So gewappnet hast du den Job schon so gut wie in der Tasche.

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