Du bist gerne künstlerisch tätig? Du schaffst gerne was mit deinen Händen und zeigst es deiner Familie und Bekannten? Oder bist du vielleicht leidenschaftlich gerne am bloggen, fotografieren oder interessierst dich das „hinter der Kamera?“ Dann solltest du unbedingt weiterlesen, denn wir stellen dir hier drei Lehrberufe als Beispiel vor und erzählen dir, wie deine Chancen in den Bereichen sind.

Was musst du mitbringen für eine kreative Lehrstelle oder den Medienbereich?

Zunächst einmal sollte es dir Spaß machen Dinge auszuprobieren. Wenn du dann auch noch vor Ideen übersprudelst, und du über ein gutes Vorstellungsvermögen besitzt, fühlst du dich bestimmt wohl in einem gestalterischen Umfeld. Vielleicht wirkt es im ersten Moment nicht so, aber du wirst auch viel mit Menschen zu tun haben. So fertigst du vielleicht ein eigenes Musikinstrument nach den Wünschen des Kunden  an.  Hier ist also Fingerspitzengefühl gefragt.

Besonders im künstlerischen Bereich ist es ganz wichtig, dass du genau und sorgfältig arbeiten kannst. Eine gewisse Geschicklichkeit mit den Händen ist auch nötig. In der Lehre wirst du dann sehr viel über Werkstoffe, Materialbearbeitung und Formengestaltung lernen.
Soll es doch lieber „was mit Medien“ zu tun haben, dann darfst du keine Angst vor Computerprogrammen haben. Vieles wird heute mithilfe von Bildbearbeitung am Computer erst mal angepasst, bevor es beispielsweise in einer Zeitung abgedruckt wird. Gerade der Medienbereich ist einem schnellen Wandel unterworfen (benutzt ihr noch ICQ oder MSN Messenger?). Da heißt es also ein Interesse an neuen Entwicklungen und digitalen Trends mitzubringen.

Apropos technische Trends: Seid ihr daran interessiert mit Kleidung zu arbeiten, so werdet ihr auch dort stark mit Computern, beziehungsweise Maschinen für die Produktion zu tun haben. Da sich die Produktion und die Herstellung von Textilien nicht immer am gleichen Standort befinden, können von euch im Beruf dann auch Geschäftsreisen verlangt werden.

3 Beispiele für Lehrberufe in diesem Bereich:

Schuhmacher/in
3 Jahre lang dauert die Ausbildung, ehe ihr fertig seid. Während dieser Zeit lernt ihr alles rund um Schuhe. Das heißt Schuhe reparieren, anpassen, einfachere Korrekturarbeiten nähen, aber auch wie man Maßschuhe anfertigt, die dem Kunden perfekt passen. Die Betreuung der Kunden ist ein wesentlicher Aspekt, ebenso wie das Bedienen von computergestützten Zuschneidemaschinen.

Präparator/in
Wenn ihr die Kunst des Konservierens spannend findet und ihr keinen Ekel bei toten Tieren verspürt, ist diese Lehre für euch passend. In 3 Jahren lernt ihr in Präparationsbetrieben oder Museen und Universitäten, wie man vorwiegend Tiere konserviert und präpariert. Auch das Reparieren von Ausstellungstücken ist eine wichtige Aufgabe.

Medienfachmann/-frau – Schwerpunkt Mediendesign
Die Ausbildung dauert 3 ½ Jahre und ihr könnt sie bei grafischen Fachbetrieben und Werbeagenturen beginnen.  Ihr werdet verschiedenste Designs nach den Wünschen der Kunden anfertigen, und euch mit graphischen Computerprogrammen stark auseinandersetzen. Des Weiteren lernt ihr Daten zu verarbeiten, oder eine Medienproduktion zu entwerfen.  Hier sind auch kaufmännische Kenntnisse gefragt.

Und wie sind die Jobaussichten?

Gerade die Bereiche Kunst und Kunsthandwerk, die früher sehr angesehene Berufe hervorgebracht haben, sind heute alle Nischenberufe. Es erfordert Engagement, eine Ausbildungsstätte und danach eine feste Anstellung zu bekommen. Allerdings bieten sich hier in diesem Bereich auch tolle persönliche Entfaltungsmöglichkeiten und in einem meistens familiären Umfeld werdet ihr mit vielen spannenden und abwechslungsreichen Tätigkeiten konfrontiert.  Wenn ihr aber gut ausgebildet seid, und euch auch mit aktuellen Trends auseinandersetzt, bieten sich durchaus lukrative Jobs an bis hin zur Selbstständigkeit.

Sollte es dann doch lieber was mit Textilien und Mode zu tun haben, so ist anzumerken, dass die klassischen Berufe immer stärker ins Ausland verlagert werden. Wenn ihr aber nicht davor zurückschreckt, euch mit computerunterstützter Fertigung vertraut zu machen und euch zu spezialisieren, dann gibt es auf der internationalen Ebene spannende Arbeitsmöglichkeiten.

Wenn ihr gerne als Fotograf oder Fotografin arbeiten wollt, solltet ihr kein Problem mit der Selbstständigkeit haben. Viele in diesem Bereich arbeiten freiberuflich für Agenturen, Privatpersonen oder Unternehmen. Dafür ist eure Kreativität umso mehr gefordert und ihr habt abwechslungsreiche Beschäftigungsmöglichkeiten vor euch.  Wer weiß, vielleicht veröffentlicht ihr einen Bildband über ein Land?

Die Chancen auf eine Karriere oder auf einen Job im Medienbereich sind prinzipiell gut. Voraussetzung ist aber, dass ihr euch in die verschiedenen Programme einarbeiten könnt und ein wenig technisches Interesse mitbringt.

Das war natürlich nur ein kleiner Überblick von uns. Weitere Infos und alle Lehrberufe findest du hier.

BR: pixabay.com

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