Mit Vorbereitung erfolgreich: So meisterst du das Bewerbungsgespräch

Die fachlichen Qualifikationen lassen sich aus den Bewerbungsunterlagen gut ablesen: Beurteilungen und Zeugnisse reichen dem Personalchef aus, um sich ein Bild von den Fähigkeiten eines Bewerbers zu machen. Über die Persönlichkeit sagen diese Dokumente allerdings nichts aus – ob die Person das Unternehmen künftig auch menschlich bereichern kann, zeigt sich in einem persönlichen Gespräch. Was solltest du hier beachten?

Passend kleiden – und selbstbewusst Auftreten

Wurdest du zum Bewerbungsgespräch eingeladen, stehen deine Chancen auf den Job nicht schlecht, sonst wäre dieser Termin nicht vereinbart worden. Natürlich ist genau deshalb auch eine gewisse Nervosität vollkommen normal, schließlich hängt vom Verlauf der Unterhaltung ab, ob es mit der Arbeits- oder Ausbildungsstelle klappt. Doch übertriebene Nervosität kann dich hemmen, möglicherweise spricht dein Gegenüber dir gar eine gewisse Durchsetzungsfähigkeit ab. Eine ruhige Atmung und das Ankämpfen gegen die Unruhe, indem ganz bewusst beruhigende Gedanken gefasst werden, entschärfen die Situation ungemein. Weiterhin helfen der Verzicht auf Coffein und Bewegung. Wenn du nicht so nervös bist, wirst du dich auch besser an Fakten zum Unternehmen erinnern können: Du solltest dich nicht nur auf das Gespräch vorbereiten, indem du dir mögliche Fragen und Antworten zu deiner Person überlegst, auch über das Unternehmen solltest du dich gut informieren. Sind dir Tätigkeiten, Dienstleistungen oder Produkte nicht geläufig, wird man dir das schnell als Desinteresse auslegen. Ebenso wird die Ernsthaftigkeit deiner Absichten danach beurteilt werden, wie du dich kleidest: Mit dem richtigen Business-Dresscode beweist du nicht nur Stil, sondern vor allem, dass du dir über die Bedeutung des Gesprächs im Klaren bist. Wichtig ist dabei, dass die Kleidung der Position und der branchenüblichen Kleidung entspricht. Für einen Handwerker ist der Anzug ebenso wenig Pflicht wir für den Praktikanten.

Nicht perfekt: Kleinere Unzulänglichkeiten erhöhen Sympathie

Typisch ist für ein Bewerbungsgespräch auch der inhaltliche Verlauf: Der Personaler ist vor allem an den Beweggründen für die Bewerbung interessiert. Interessierst du dich für die Ausbildung aus echtem Interesse an dem Beruf, oder handelt es sich mehr um eine Notlösung, weil vielleicht die Jobaussichten in der Branche gut sind? Die Frage, warum du dich für geeignet hältst, wird in irgendeiner Form kommen. Dabei solltest du nachvollziehbar aufzeigen, warum die benötigten Fähigkeiten und Fertigkeiten gerade bei dir zu finden sind. Möglicherweise kannst du schon die obligatorische Vorstellung nutzen, um den Fokus dezent auf deine Stärken zu lenken. Ist Organisationstalent und Sorgfalt gefragt, dann darfst du das gerne auch erwähnen – am besten mit einem Beispiel untermauert. Natürlich darfst du dem Gegenüber auch Schwächen eingestehen, denn niemand ist perfekt. Wer nur mit seinen Stärken auftrumpfen will, erweckt hingegen schnell den Eindruck, nicht ehrlich zu sein. Wichtig ist aber, dass diese kleinen Schwächen nicht bedeutsam für deinen späteren Ausbildungsplatz sind – dann hast du beste Chancen.

Für weitere Tipps kannst du zum Beispiel hier noch lesen.

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