ReinigungstechnikerIn – Der Lehrberuf als Sprungbrett in die Führungsetage

Selten eröffnet ein Lehrberuf solch große Zukunftschancen und ist doch so unbekannt. Ein Abschluss als ReinigungstechnikerIn bietet große Aufstiegschancen und ein attraktives Einstiegsgehalt. Durch die Möglichkeit der Parallelausbildung zur Bürokauffrau/-mann verdoppeln sich für die Auszubildenden während der Lehrzeit bereits die Chancen am Arbeitsmarkt. Ihr Know-How wird in diversen Bereichen, wie zum Beispiel Entsorgung & Umweltschutz, Hygiene & Mirkobiologie, Baureinigung, Industriereinigung und Krankenhausreinigung, benötigt. Nach der Lehrabschlussprüfung ist man als FacharbeiterIn sehr gefragt. Der weitere Schritt zur Führungskraft als Objektleiter mit eigenem Team von über 20 Mitarbeitern ist die logische Konsequenz der Ausbildung.

  • Eine Lehrzeit – zwei Ausbildungen – überdurchschnittliches Einkommen

Während der Lehrzeit besteht oft die Möglichkeit zur gleichzeitigen Ausbildung zur Bürokauffrau/-mann. Diese Möglichkeit ist ein enormer Trumpf gegenüber anderen Lehrberufen und besonders für Mädchen interessant. Das AMS hat vor kurzem den Lehrstellenmarkt für Mädchen untersucht. Das Ergebnis zeigt, dass sich mehr als die Hälfte der Mädchen für nur drei Lehrberufe interessieren: Einzelhandelskauffrau, Friseurin und Bürokauffrau. Da bietet sich diese erweiterte Ausbildungsmöglichkeit sehr gut an und erhöht die zukünftigen Chancen am Arbeitsmarkt erheblich.

Der Fachverband reformierte den Lehrberuf Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger. Diese Ausbildungsreform brachte eine Umbenennung zum ReinigungstechnikerIn und die Lehrlingsausbildung wurde neu gestaltet. Die Ausbildungszeit wurde von 2,5 auf 3 Jahre erhöht und die Meisterausbildung wurde revolutioniert und das Rüstzeug in einem 560 seitenstarken Meisterbuch dingfest gemacht. „Wir sind immer sehr nah an den Bedürfnissen der Branche und der Ausbildung und so haben wir mit dem Meisterhandbuch etwas Einzigartiges geschaffen“, freut sich BZO Gerhard Komarek über den Erfolg der Neuauflage.

Nach abgeschlossener Lehrabschlussprüfung kann man als FacharbeiterIn mit einem überdurchschnittlichen Einstiegsgehalt von € 1.742,39 bei 40 Wochenstunden rechnen.

  • Vielfältiges Betätigungsfeld

Die Aufgabenstellung in der modernen Reinigungstechnik reicht von der Beurteilung und Dokumentation der zu bearbeitenden Flächen und deren Untergründen, das Anwenden, Dosieren und Mischen von Reinigungs-, Oberflächenbehandlungs- und Desinfektionsmitteln, der Auswahl der entsprechenden Reinigungs- und Pflegeverfahren sowie der Geräte und Maschinen für die einzelnen Objekte bis hin zur Wartung und Pflege der verwendeten Werkzeuge. Darüber hinaus ist ein vorbildliches Auftreten und Eingehen auf Kundenwünsche gefordert. „Die Tätigkeiten der ReinigungstechnikerInnen werden aufgrund Unwissenheit oft nicht geschätzt. Es ist nicht möglich den Beruf mit dem Wort ‚Putzen’ zu erklären. Die Aufgaben sind viel umfassender und verlangen ein enormes Fachwissen. Wir brauchen ReinigungstechnikerInnen und wollen bewusst machen, dass jeder, der sich diese Qualifikationen angeeignet hat, Spezialist und Professionist ist“ so BZO Gerhard Komarek. Durch diese Ausbildung zum gefragten Spezialisten ist der Weg in Führungspositionen ein leichter und wird von vielen ReinigungstechnikerInnen wahrgenommen.


Weitere Informationen erhalten Sie bei:

  • Mag. Wolfgang Muth Geschäftsführer Stv.
  • Wirtschaftskammer Österreich – Bundesinnung der chemischen Gewerbe und der Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger
  • Wiedner Hauptstrasse 63, 1045 Wien
  • Tel.: +43 (0)5 90 900 3283 Fax.: +43 (0)5 90 900 249
  • email: office@wkonet.at

Quelle:  www.frischblut.at

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